Diversifikation schützt dich nicht so, wie du denkst
1.000 Aktien im ETF – und damit ist das Vermögen sicher diversifiziert?
So einfach ist es nicht.
Diversifikation gehört zu den wichtigsten Grundprinzipien der Geldanlage. Gleichzeitig wird kaum ein Begriff so häufig mit „Sicherheit“ verwechselt.
In diesem Video zeige ich, was Diversifikation tatsächlich leisten kann – und wo ihre Grenzen liegen.
Wir sprechen unter anderem über:
• den Unterschied zwischen systematischem und unsystematischem Risiko
• warum sich Einzelrisiken gut diversifizieren lassen
• warum Marktrisiken trotzdem bestehen bleiben
• weshalb Korrelationen in Krisen plötzlich steigen können
• welche zusätzlichen Risiken bei Fonds entstehen können
• warum 1.000 Wertpapiere nicht automatisch 1.000 unterschiedliche Risiken bedeuten
• Instrumenten-, Risikofaktor-, System- und Jurisdiktionsdiversifikation
• und warum ein statistisch diversifiziertes Portfolio trotzdem fragil sein kann
Mein wichtigster Gedanke:
Viele Aktien schützen dich vor einer Pleite. Nicht vor einem Crash.
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht nur:
„Wie viele Positionen habe ich?“
Sondern:
„Wie viele wirklich unterschiedliche Risiken habe ich?“
Und noch wichtiger:
„Was in meinem Vermögen funktioniert noch, wenn meine Annahmen über die Zukunft falsch sind?“
Denn ein robustes Portfolio muss die Zukunft nicht vorhersagen. Es muss auch mit einer Zukunft umgehen können, die niemand vorhergesehen hat.
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