Über mich

Ich bin Finanzmindset-Experte, Geldcoach, Inhaber des Edelmetallhändlers »Noble Metal Factory« und Gründer der »Schule des Geldes e.V.« Ich widme mich seit 2008 dem Thema »Finanzbildung« und halte das für einen Teil der Allgemeinbildung. Dabei ist mein Ziel, Menschen in finanziellen Fragestellungen auszubilden, um dadurch ein Leben in Wohlstand zu erreichen.

Ronny Wagner

Nach dem Abitur, einem Teilzeitstudium an der Fernuniversität in Hagen im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, einer Weiterbildung zum Certified EFFAS Financial Analyst (CEFA), einer Tätigkeit als Fondsmanager und einigen Jahren als Geschäftsführer eines Versicherungsmaklerunternehmens beschäftige ich mich seit 2008 intensiv mit dem Thema „Finanzielle Bildung“. Dabei bekam ich große Zweifel an der Zukunftsfähigkeit unseres Finanzsystems und erkannte, dass die Kluft zwischen Arm und Reich immer größer wurde. Der Grund liegt beispielsweise im Zahlen von zu vielen Steuern, destruktiven Schulden, fehlerhaften Anlageentscheidungen, falschem Sparen, Inflation, Deflation, Expertenratschlägen und Finanzcrashs. Kurzum einem Mangel an finanzieller Bildung. Ich stellte mir die Frage, wie ich Vermögen unabhängig von einem bestehenden System aufbauen und sichern konnte. Besonders inspirierend fand ich das 2007 erschienene Buch „Der Schwarze Schwan“ des Finanzmathematikers Nassim Taleb. In diesem Buch geht es darum, dass immer wieder Dinge in unserem Leben geschehen, die niemand vorhergesagt hat. Mit einschneidenden Veränderungen für die Gesellschaft. Schwarzer Schwan genannt. Darum sollte sich niemand auf Expertenprognosen und theoretische Modelle verlassen, findet Taleb. Denn die sind am Ende nicht halb so zuverlässig, wie die Menschen hoffen. Immer wieder kommt ein schwarzer Schwan dazwischen, mit dem kein Mensch gerechnet hat. Während der Autor das zeigt, lernte ich einiges über die großen antiken Philosophen, den Stoikern. Die antike Philosophenschule der Stoa wurde um 300 vor Christus in Athen gegründet und bestand mehr als 500 Jahre. Die Stoiker sahen den Sinn ihrer Philosophie darin, den Menschen zu zeigen, wie sie glücklich werden können.  Jeder Mensch sollte  „seines Glückes Schmied sein“. Aus eigener Kraft und dauerhaft. Um dies zu erreichen, empfahlen die Stoiker, sich ganz auf die eigenen Fähigkeiten zu konzentrieren und alle Dinge, die außerhalb der eigenen Kontrolle liegen, als gleichgültig anzusehen. Aus dieser Geisteshaltung entsteht Seelenruhe und Gelassenheit. Erstaunlich ist, dass gerade in unruhigen Zeiten die antiken Philosophen der Stoa, wie Seneca, Marc Aurel und Epiktet, gern gelesen werden. Damit geben uns die Stoiker auch heute noch wertvolle Lektionen für eine positive Lebensgestaltung. Der französische Philosoph und Humanist Michel Eyquem de Montaigne war ebenfalls der Überzeugung, dass man nicht in der Lage ist, die Ereignisse zu lenken. Und weil wir das nicht können, sollten wir uns darauf konzentrieren, uns selbst zu lenken und den Dingen anzupassen. Die Anfänge liegen in unserer Macht, jedoch entscheidet das Schicksal über den Ausgang. Wir können in unserem Leben nur die Weichen richtig stellen. Auf welchem Bahnhof wir letztlich ankommen werden, liegt nicht mehr nur allein in unserer Macht. 

Durch die Unvorhersehbarkeit der Welt und damit einhergehend der Erkenntnis, dass es eine ganze Menge an Dingen gibt, die nicht in unserer Macht liegen, ergibt sich die Frage, wie wir Menschen strategisch vorgehen sollten, um unsere Lebensziele umzusetzen. Die einfache Vorgehensweise lautet, sich auf das Altbewährte zu fokussieren und vor allem auf negatives Wissen zu setzen. Mit negativem Wissen ist gemeint, nicht auf Ratschläge anderer zu hören, was man unbedingt tun sollte, sondern eher sich darauf zu konzentrieren, was es zu vermeiden gilt.

In Folge der gemachten Erfahrungen gründete ich 2008 die „Schule des Geldes e.V.“. Vermögensbildung funktioniert nicht ohne Finanzbildung. Bei der wirtschaftlichen und finanziellen Bildung von Menschen bestehen bekanntermaßen deutliche Lücken. Ein Großteil der Menschen wünscht sich ein umfangreicheres Wissen über Geld und Ökonomie. Dabei sieht eine deutliche Mehrheit die Schule in der Pflicht, wenn es um die Vermittlung von Wissen zu diversen finanziellen Fragestellungen geht. Den Menschen fehlt ohne dieses Wissen das nötige Rüstzeug, um die äußere Welt und den Alltag erfolgreich und selbstbestimmt zu meistern und so erfolgreich im Leben bestehen zu können. Neben den bedeutenden Themen Ernährung, Gesundheit, sprachlichen Fertigkeiten und handwerklichen Fähigkeiten gehört das Thema „Geld und Wirtschaft“ sowie der Umgang mit Geld zu den Kernkompetenzen eines jeden Menschen. Mit der Geldschule versuche ich diese Lücken in der Allgemeinbildung mit meiner Philosophie zu schließen.

Das Ergebnis meines Engagements ist die Etablierung eines funktionierenden persönlichen Systems im Umgang mit Geld und Vermögen (ich nenne es den Vermögenszyklus), das es dem Menschen ermöglicht, mit seinen Geldströmen wertschöpfend und vermögensbildend zu agieren und dabei auf die Veränderungen in unserer Gesellschaft und Wirtschaft jederzeit angemessen reagieren zu können. Dabei benötigt man Wissen, welches gedanklich nicht den ausgetretenen Pfaden folgt, das ständig abrufbar und jederzeit präsent und verinnerlicht ist. Dieses Wissen muss in einer Form präsentiert werden, die die nötige Kompaktheit besitzt und trotzdem nicht an der Oberfläche bleibt. Um das Wissen anwenden zu können, muss man das Verstandene im täglichen Leben ausprobieren, anwenden, einüben und trainieren. Man muss die Kerngedanken in eine einprägsame, überzeugende und erinnerbare Form bringen, um sie jederzeit griffbereit zu haben. Weise und klug handelt derjenige, der denkt und handelt. 

Wenn ich mich selbst kurz und knapp beschreiben müsste würde ich folgendes über mich sagen: Ich bin ein Antidogmatiker: ein Skeptiker, nicht unfehlbar und oft introspektiv (nach innen, auf das eigene Bewusstsein, die psychischen Vorgänge gerichtet Beobachtung). 

Um meine Gedanken zu ordnen brachte und bringe ich Aspekte meiner persönlichen Geisteshaltung zu Papier und veröffentliche seit 2016 regelmäßig Sach- und Kinderbücher zu diversen Geldfragen und mache Vorschläge zu einem sinnvollen Umgang mit Geld. Weitere Projekte zum Thema „Gesundheit“ sind gerade in Vorbereitung.

2013 gründete ich meine eigene Edelmetallboutique, die Noble Metal Factory und kümmere mich seitdem gemeinsam mit meinen Mitarbeitern für unsere Mandanten um den Einkauf, die Lagerung und den Verkauf von physischen Edelmetallen. Um das zu erreichen, haben wir ein Netzwerk von renommierten Scheideanstalten, internationalen Edelmetallhändlern und weltweit agierenden Logistikern geknüpft.

Warum gerade Gold?

Gold ist für mich ein besonderes Objekt. Dabei scheinen der heutige Boom und Erfolg dieser jahrtausendealten Anlageform wie aus der Zeit gefallen. Doch in der Ära von »innovativen Finanzprodukten« und Derivaten – zumal digital gehandelt und oft nicht mal von Finanzprofis verstanden – bedient das höchst analoge Edelmetall auch das Bedürfnis nach etwas Handfestem und Ehrlichem. Es ist ein erhebender Augenblick, wenn man Gold in den Händen hält. Dutzende rationale Argumente sprechen ohnehin für Gold. Doch schnell meldet sich beim Berühren des gelben Metalls das Bauchgefühl. Man wird so wie ich zum Fan. Bereits ein flüchtiger Blick in die Zeitungsnachrichten zeigt Krisen, Chaos, Konflikte, Pandemien, Cyberattacken, Unsicherheitsfaktoren und Milliarden-Neuverschuldungen. Dies verstärkt den Drang, seinen Besitz mit einem festen Anker festzuzurren. Natürlich ist Gold nicht die Lösung für alles, aber ein solides Fundament für eine erfolgreiche Vermögensbildung. Es ist vor allem ein Beitrag zur Unabhängigkeit von einer Währung und vom Staat, dem viele nicht mehr blind vertrauen wollen. Gold hilft bei der finanziellen und damit persönlichen Unabhängigkeit! Dabei ist der Wert des Goldes über Jahrtausende hinweg konstant. Vieles spricht dafür, dass Gold auch die nächsten Jahrtausende überdauern wird. Dann profitieren künftige Generationen von heutigen Entscheidungen – und wir sorgen für ein goldenes Vermächtnis.

Mein Fazit

Jede Gesellschaft hat die Geldordnung, die sie verdient. Wir leben in der Illusion, alles sei sofort machbar und erlaubt. Unser Geldsystem ist eine Fata Morgana, die uns vorspielt, alles ist mit unbegrenzten Kredit zu haben. Damit ist unser Geldsystem ein Spiegel des geistigen Zustands unserer Gesellschaft. Wenn wir Veränderungen in unserer Gesellschaft wollen ist der Schlüssel dazu das Geld. Somit ist die Schaffung eines soliden Geldsystems eine unabdingbare Voraussetzung zur positiven Veränderung unserer Gesellschaft und eine Annäherung an ein Leben im Einklang mit der Natur. Für mich ist die Verbindung von Geld und Gesellschaft und die sich daraus ergebenden Schlussfolgerungen die Quelle meiner Gedanken und Ideen.

Mitgliedschaften

 

– Schule des Geldes e.V. (www.schule-des-geldes.de)

– Deutsche Gesellschaft für Philosophie (DGPhil) e.V. (https://dgphil.de/home/)

– Deutsche Edelmetall Gesellschaft (DEG) e.V. (https://edelmetallgesellschaft.org)

Ihr Kontakt zu mir

Für Anregungen und Fragen nehmen Sie gern Kontakt zu mir auf.

Ronny Wagner
Schipkauer Straße 12
01987 Schwarzheide

0 357 52 – 94 95 12

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