1923: Das konnte sich niemand vorstellen – bis es passierte
1919 kostete eine Feinunze Gold in Deutschland noch rund 967 Mark. Ende 1923 waren es rund 86,8 Billionen Papiermark.
Eine Entwicklung, die sich wenige Jahre zuvor kaum jemand hätte vorstellen können.
Doch genau darin steckt die eigentliche Lektion der Hyperinflation: Wir Menschen denken linear. Wir orientieren uns an dem, was wir kennen, und halten extreme Entwicklungen irgendwann nicht nur für unwahrscheinlich, sondern für unmöglich.
In diesem Video zeige ich die Entwicklung des Goldpreises von 1919 bis 1923 und erkläre, warum Gold damals nicht plötzlich Milliarden Mal wertvoller wurde. Die entscheidende Veränderung fand bei der Maßeinheit statt: der Papiermark.
Was können wir daraus heute lernen?
Nicht, dass sich die Geschichte exakt wiederholen muss. Sondern dass Vermögen auch gegenüber Entwicklungen robust sein sollte, die wir heute noch nicht auf dem Radar haben.
Genau hier treffen sich Gold, Nassim Talebs Idee des Schwarzen Schwans und eine antifragile Vermögensstruktur.
Ich halte Gold nicht, weil ich die Zukunft kenne.
Ich halte Gold, weil ich sie nicht kenne.
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