Studie

Struktur und Stabilität des modernen Währungs- und Finanzsystems: Risiken, Grenzen und Reformoptionen

Wie stabil ist unser heutiges Währungs- und Finanzsystem – und welche Rolle spielen Geld, Vertrauen, Staatsverschuldung, Zentralbanken und Gold in einer zunehmend komplexen Welt?

Die wissenschaftliche Studie von Ronny Wagner (CEFA) und Prof. Dr. Martin Užík analysiert die historische Entwicklung des Geldsystems vom Goldstandard bis zur heutigen Fiatgeldordnung und untersucht die Belastungsgrenzen moderner Kreditgeldsysteme. Im Mittelpunkt stehen Fragen der Kaufkraftentwicklung, Realzinsen, Vermögenssicherung sowie die Bedeutung von Gold als Reserve- und Vertrauensanker. Ergänzt wird die theoretische Analyse durch umfangreiche empirische Auswertungen und Simulationsrechnungen zu Inflation, Vermögensaufbau und Altersvorsorge.

Die Studie zeigt, dass langfristige Stabilität weder durch einen starren Goldstandard noch durch unbegrenzte geldpolitische Flexibilität erreicht wird. Stattdessen plädieren die Autoren für eine hybride Stabilitätsarchitektur, die institutionelle Glaubwürdigkeit, fiskalische Tragfähigkeit, robuste Finanzmarktstrukturen und sachwertbasierte Reserveelemente miteinander verbindet.